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Eine Folge hinleitender Briefe zu Werken von Eugen Rosenstock-Huessy (1888-1973)
Ein Projekt der Eugen Rosenstock-Huessy Gesellschaft,
begonnen im Jahre 2005
Inhaltsangabe
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Willkommen, lieber Leser, liebe Leserin
Fünf Jahre habe ich gezögert, eine Einleitung zu diesem – von uns «Weitersager Mensch» genannten – Projekt zu schreiben. So lange hat es gedauert, bis mir der Überblick gereift war, daß ich etwas mit Vollmacht dazu zu sagen wage. Und ehe mir klar war, an wen ich mich wende: an Sie, an Dich, liebe(r) Unbekannte(r).
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Welkom Lezer, Lezeres
Vijf jaar heb ik geaarzeld om een inleiding te schrijven bij dit project, dat wij Weitersager Mensch hebben genoemd. Zo lang heeft het geduurd voor ik tot enig overzicht was gerijpt er iets met volmacht over te durven zeggen. En voor ik helder had tot wie ik mij richt: Tot u, tot jou, beminde onbekende.
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Amsterdam, 26 Juli – 3 August 2006
Liebe Eveline,
Du fragtest mich, wo ich mir Kraft und Inspiration hole, wenn nicht von Buddhismus oder Alkohol, nicht aus der Arbeit oder von Männern …
Laß dich erstmal beruhigen: Ohne Menschen geht’s bei mir auch nicht. Vom Buddhismus habe ich gelernt, mich manchmal passiv, aber offen zu verhalten. Gelegentlich trinke ich ein Gläschen und rauche meine Pfeife. Arbeit und Geldverdienen sind für mich nicht unbedingt synonym, und – ich kann mich noch immer verlieben.
Aber meine Geheimwaffe heißt: Eugen Rosenstock-Huessy.
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